Wohlstand für keinen?

Im Geschichtsunterricht hörten sie gewiss schon von Ludwig Erhards „Wohlstand für alle“. In der gegenwärtigen Krisenzeit scheint man aber eher den Eindruck vom Wohlstand für keinen zu erhalten.Viele deutsche Bundesbürger sehen ihren jahrelang erworbenen Lebensstandard in Gefahr. Die Gewohnheit an Luxusgüter fordert nun ihren Tribut und holt die meisten Wirtschaftsoptimisten in die aktuelle Realität zurück.

Nur die wenigsten möchten es wahrhaben, aber offensichtlich kann der status quo des Reichtums nicht so einfach aufrecht erhalten werden. Da kommen plötzlich grundlegende Problematiken ans Tageslicht, die bis dato weitgehend ignoriert wurden. Zum Beispiel die Frage danach, was den Reichtum eigentlich bedeutet, was ein erfülltes Leben bedeutet und welches denn ein vernünftiger Mindestlohn wäre. Für einen zunehmenden Teil deutscher Bürger geht es dabei nicht mehr darum, sich Luxusgüter leisten zu können, sondern täglich 3 Mahlzeiten zu sich nehmen zu können.

Geht man nach der Bedürfnispyramide von Maslow ( 1943 ) würde man vielleicht von physiologischen Grundbedürfnissen sprechen: Fließendes Leitungswasser und Grundnahrungsmittel sind in Deutschland weitgehend gewährleistet. Wer es kann, kocht sich selbst, in der eigenen Küche seine warmen Mahlzeiten. Vielleicht dabei noch mit dem Glück nicht zwischen Müllbergen und Schimmelpilzen zu stehen, sondern schöne Küchenarmaturen, wie zum Beispiel Grohe Küchenarmaturen benutzen zu dürfen. Damit zumindest die Gesundheit durch einen leicht zu pflegenden Arbeitsplatz geschont wird und noch ein Funken Hoffnung auf bessere Zeiten oder auch ein positiver Rückblick an eine günstigere Vergangenheit erhalten bleibt. Denn Grohe Küchenarmaturen könnten mit, eine der letzten Annehmlichkeiten sein, die man sich in schwierigen Zeiten leisten kann.

Damit fühlt man sich beim Zubereiten des Essens vielleicht für einen Moment noch einmal wie ein König im glänzenden Schloß. Eine Vorstellung, die für einen Großteil unserer europäischen Bevölkerung mittlerweile auch schon kaum mehr wegzudenken ist. In jedem Fall möchten wir darauf hoffen, dass außer der Grundversorgung mit Nahrung, noch der ein oder andere Glanz in Deutschlands Küchen bestehen bleibt.