Pflegeversicherung – was Sie wissen sollten

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Das jüngste Standbein der deutschen Sozialversicherungen, die Pflegeversicherung, die am 1.1.1995 in Kraft trat, tat der deutschen Gesellschaft einen riesen Gefallen. Durch die gesetzliche Pflegeversicherung genießen rund 82 Millionen Bundesbürger einen Schutz, den sie bis Ende 1994 nicht hatten. Heute, nach 13 Jahren Pflegeversicherung, wurde die gesetzliche Pflegeversicherung reformiert.
Was ist neu?
Seit dem 1.1.2013 gibt es zum Beispiel eine Beitragserhöhung um 0,1 Prozent, um unter anderen die Leistungsverbesserung bis Ende 2015 finanzieren zu können. Mit dieser Beitragserhöhung werden auch verbesserte Leistungen für Demenzkranke finanziert, deren Zahl in den letzten Jahren stetig stieg.
Nächster Punkt in dieser neuen Reform ist, dass freiwillig zusatzversicherte Menschen ihre Vorsorge mit staatlicher Förderung – dem Pflege – Bahr oder auch Pflege – Riester genannt – nutzen können, um sich für eventuelle spätere Pflege zu rüsten.
Desweiteren wird es eine Stärkung in der häuslichen Pflege geben, was heißt, dass Menschen, die nicht bereit sind, in ein Pflegeheim zu gehen, mehr Geld und zusätzliche Leistungen beanspruchen können.
Heute schon betreiben einige Betreiber von Pflegediensten eine Pflege-WG an. Menschen, die in einer solchen WG einziehen, profitieren von der weiterhin Eigenständigkeit, sowie von dem Pflegedienst, der sie, wenn nötig auch rund um die Uhr pflegt.
Durch diese neuen beschlossenen Änderungen soll den deutschen Bürgern die Unterstützung erhalten, sich eigenverantwortlich und kapitalgedeckt für ihre eigene Pflegeversicherung vorzusorgen.
Pflegeversicherungen im Vergleich: www.pflegeversicherung.net
Und nicht nur das. Auf dieser Internetseite können sich Bürgerinnen und Bürger über weitere Pflegeversicherungen, egal ob die staatliche PV oder die private PV Informieren.
Um dem Risiko aus dem Weg zu gehen, im Fall der Fälle auf das eigene Ersparte zurückzugreifen um die hohen Kosten der Pflege zu kompensieren, sind die Leistungen der Pflegeversicherung durch den Staat festgelegt. Sinnvoll ist es deshalb, eine Pflegezusatzversicherung abzuschließen. Dieses ist aber kein Muss, sondern eine freiwillige Angelegenheit, die, wie alle Versicherungen, wohl überlegt sein will. Die Frage, die einen da direkt in den Sinn kommt ist, lohnt es sich wirklich für mich, wenn sich meine Kinder nicht um michkümmern können?
Wer auf der sicheren Seite stehen möchte, dem ist wirklich dazu zu raten. Dadurch wird auch eine die Leistungslücke geschlossen, die ohne Zusatzversicherung bleiben würde.