Gemeinsam für Afrika

Bessere Lebensbedingungen für Afrika – so lautet das Credo der deutschlandweiten Kampagne GEMEINSAM FÜR AFRIKA. Träger ist der gleichnamige Verein Gemeinsam für Afrika e.V. Bundespräsident Horst Köhler hat die Schirmherrschaft dieser wegweisenden Initiative übernommen. Und viele weitere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens engagieren sich mit ihm für Afrika: Insgesamt mehr als 100 Prominente unterstützen die Kampagne – allen voran Polit-Moderatorin Anne Will und BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken als Botschafter der Kampagne. Beste Voraussetzungen also, damit sich die Initiative hinreichend Gehör sowohl in Politik als auch Gesellschaft verschaffen kann. Beste Voraussetzungen auch, um das große Potenzial der Menschen Afrikas in die Öffentlichkeit zu tragen. Beste Voraussetzungen nicht zuletzt, um Verantwortung für die Menschen in Afrika zu übernehmen und ihnen effektiv zu helfen – zum Beispiel mit Spenden der deutschen Bevölkerung.
Auch die Liste der teilnehmenden Hilfsorganisationen ist lang – insgesamt 25 machen mit: Angefangen von A wie action medeor über C wie CARE Deutschland-Luxemburg bis hin zu W wie World Vision. So unterschiedlich die Schwerpunkte der einzelnen Organisationen auch sein mögen, so ist doch allen das Ziel gemeinsam: einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen in Afrika zu leisten. Alle Aktionspartner müssen bestimmte Kriterien erfüllen. Dazu gehören ein besonderes „Afrika-Engagement“ in wenigstens drei Ländern genauso wie das Bildungs- und Informationsengagement hierzulande, die unabhänige Finanzprüfung genauso wie entsprechende Qualitätskontrolle.

Die Bilanz ist beeindruckend: Gemeinsam für Afrika leisten die Aktionspartner in mehr als 5.000 Projekten täglich Hilfe. Egal ob die Errichtung von Schulen oder die Gewährleistung der medizinischen Grundversorgung – die Hilfe ist umfassend und kommt den Menschen in Not auf dem afrikanischen Kontinent zugute.

Ein besonderer Schwerpunkt der Kampagne richtet sich auf die Verbesserung der Bildungsbedingungen Afrikas – ist es doch gerade die Bildung beziehungsweise der Zugang zu ihr, welcher als Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben gilt. In Afrika vor Ort legen die Bündnispartner den Grundstein zum Aufbau einer entsprechenden Infrastruktur – sowohl für die jungen Menschen als auch die Erwachsenen dort.

Der Sensibilisierung für den afrikanischen Kontinent – für seine Menschen und deren besondere Lebensweisen – dient hierzulande die Aktion „Schulen – Gemeinsam für Afrika“: Mit ihr erreichen die Hilfsorganisationen in Deutschland alljährlich viele Tausend Schülerinnen und Schüler. Dabei beschäftigen sich die Jugendlichen jedes Jahr mit einem bestimmten Schwerpunktthema – wie zum Beispiel „Gesundheit in Afrika“. Um die jungen Menschen noch ein wenig mehr in Richtung Afrika anzuspornen, finden darüber hinaus auch Schulwettbewerbe statt. Am Ende ist dann allen Beteiligten klar: An Afrika führt kein Weg vorbei. So macht uns GEMEINSAM FÜR AFRIKA am Ende alle reich – nicht zuletzt an tieferer Erkenntnis, was noch zu tun ist.

Wie wichtig GEMEINSAM FÜR AFRIKA gesellschaftspolitisch ist, beweist auch die Unterstützung der Kampagne durch die Bundesregierung. Ein Besuch im Internet unter http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Magazine/MagazinEntwicklungspolitik/074/t6-bildung-schulen-fuer-afrika.html lohnt sich.

Neben dem Thema Bildung steht  das Thema Gesundheit für die Unterstützer etwas im Schatten. Es werden aber am Rande Informationen zu Krankenkassen gegeben, die bei einer eventuellen Vorort Unterstützung natürlich sehr wichtig sind.